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Was genau ist die IPO Ausbildung?

Im Rahmen der IPO Ausbildung gibt je nach Ausbildungsstand und Alter des Hundes 3 unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.

Die Stufen der internationalen Gebrauchshundprüfung haben die Ausbildungs-kennzeichen IPO1, IPO2 und IPO3. Jede Stufe der Hundeschule IPO unterteilt sich zusätzlich in 3 verschiedene Kategorien. Damit ein Hund alle Teile der Gebrauchshund-prüfung besteht, muss er in jeder Stufe eine bestimmte Punktzahl erreichen. Pro Abteilung der Gebrauchshundprüfung können die Hunde maximal 100 Punkte erhalten. Der Erfolg bei der IPO Ausbildung ist natürlich auch von der Hunderasse abhängig. Einige Rassen, wie etwa der deutsche Schäferhund, der Rottweiler und der deutsche Boxer, haben deutliche Vorteile bei der Gebrauchshundprüfung. Hunde dieser Rassen werden deshalb auch als Dienstgebrauchshunde oder Gebrauchshunde genannt. Diesen Rassen wurden über mehrere Jahrzehnte bestimmte betriebliche und körperliche Eigenschaften, die für den Hundesport definitiv notwendig sind, angezüchtet. Alleine von der Anatomie her könnten ein Dackel oder ein Mops gemäß den Verordnungen der IPO Ausbildung ein 650 Gramm schweres Holz nicht über eine 1-Meter hohe Hürde apportieren. Das Gleiche tritt auch auf den Schutzdienst zu, denn nicht jede Rasse eignet sich zur Verfolgung oder zur Abwehr eines Täters. Die internationale Gebrauchshundprüfung legen die Teilnehmer im Rahmen der Hundeschule IPO in 3 Abteilungen ab:

• Fährte bzw. Spur (Abteilung A)

• Unterordnung und Gehorsam (Abteilung B)

• Schutzdienst und Verteidigung (Abteilung C)

Hundeschule IPO: Abteilung A – Fährtenarbeit

An der ersten Abteilung der IPO Ausbildung können grundsätzlich alle Hunde teilnehmen. Bevor die Hunde jedoch eine Fährtenhund-Prüfung ablegen dürfen, müssen sie zuerst erfolgreich die Ausbildung zu einem verkehrssicherem Begleitung durchlaufen und die Prüfung bestanden haben. Für die Fährtenarbeit der Hundeschule IPO ist das Alter nicht entscheidend. Sowohl junge als auch ältere Hunde können die IPO Ausbildung erfolgreich absolvieren. Hunde nehmen zertretene Gräser, Gerüche und Kleinstlebewesen wesentlich stärker wahr als Menschen. Gemeinsam mit ihrem Rudelführer stellten die Hundeschule Sporthunde die Zusammenhänge her und suchen gezielt nach dem Gegenstand. Unter der Ausnutzung des Futtertriebes kann eine Verknüpfung zwischen Fährtesuchen und Futterfinden hergestellt werden. Hundeschule Sporthunde müssen je nach Stufe der Gebrauchshundprüfung auf einer Fährte mit einer maximalen Länge von 300 (IPO1), 400 (IPO2) oder 600 (IPO3) Schritte 2 bis maximal 3 Gegenstände finden. Grundsätzlich erfordert die Fährtenarbeit gemäß Hundeschule IPO sehr viel Fleiß. Diese Hundesport-Variante ist aber auch eine sehr sinnvolle Beschäftigung für alle Hundeschule Sporthunde.

IPO Ausbildung: Abteilung B – Schutzdienst

Beim Schutzdienst im Rahmen der Hundeschule IPO wird das Rauf- und Kampfverhalten der Hundeschule Sporthunde mit aggressionslosen Methoden kanalisiert. Kämpfen die Hunde mit dem Helfer um die Beute, dann weckt dies keine Aggressionen und häufig werden bei dieser Schutzdienst-Übung sogar Aggressionen abgebaut. Wird der Schutzdienst in der Hundeschule IPO unter einer sachlichen Anleitung durchgeführt, dann fördert dies das Sozialverhalten der Hundeschule Sporthunde. Um den Schutzdienst als Teil der IPO Ausbildung erfolgreich abzuschließen benötigen die Hundeschule Sporthunde sehr viel Nervenstärke, Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein. Hundeschule Sporthunde, die bei der Hundeschule IPO nicht auf den Hundeführer hören, werden die Schutzdienst-Gebrauchshundprüfung nicht bestehen. Die Schutzdienst-Ausbildung sollte am besten in einem jungen Alter begonnen werden. Die Hundeschule Sporthunde sehen den Schutzärmel dann als Beute an. In dieser Schutzdienst-Situation ist es natürlich schwer, den Hunden Gehorsam zu vermitteln. Damit die Hunde spezielle Schutzdienst-Fähigkeiten wie Verbellen erlernen, dürfen sie nicht wie bei der Unterordnung beruhigt werden.

Hundeschule IPO: Abteilung C – Unterordnung

Bei der Unterordnung als Teil der Hundeschule IPO bildet der Gehorsam die Grundlage für ein harmonisches Zusammenwirken von Hund und Herrchen. Jeder Hund kann sich an die individuellen Begebenheiten flexibel anpassen und dabei versucht er einen Freiraum in der sozialen Ordnung (Unterordnung) zu belegen. Gerade deshalb sollte der Hund verständliche und klare Regeln haben. Richtig ausgebildete Hundeschule Sporthunde haben kein Problem mit der Unterordnung und können Führungspersonen anerkennen. Im Rahmen der Gebrauchshundprüfung bei der Hundeschule IPO bewertet ein Leistungsrichter die Durchführung der einzelnen Übungen der Unterordnung. Die einzelnen Ergebnisse werden addiert und anschließend erhalten die Hundeschule Sporthunde eine Gesamtnote für die Unterordnung. Um diesen Teil der IPO Ausbildung zu bestehen, müssen die Hunde bei der Unterordnung mindestens 70 Punkte erhalten. Zu den wichtigsten Übungen im Rahmen der Unterordnung gehören das Apportieren, Überwinden von Hindernissen und die Kommandos Steh, Sitz und Platz.


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